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Der Allroundcarver: Der Skityp für jeden Anlass

Allroundcarver, Slalom-/Racecarver und Allmountainski bilden die Skitypen des alpinen Skisports ab. Der Racecarver lässt längere Radien und extrem hohe Geschwindigkeiten zu. Der Slalomcarver die extremen, kurzen Radien. Der Allroundcarver liegt bei den Radien zwischen diesen beiden Skikategorien. Außerdem ist der Skikörper weicher und deshalb für jede Pistengelegenheit geeignet. Der Ski ist zudem noch kraftsparend, was erklärt, warum er in so großen Mengen verkauft wird. Der Vergleich der Radien zeigt, dass mit dem Allroundcarver sowohl kurze als auch lange Radien gefahren werden können. Er liegt nämlich mit 13 bis 17 m genau zwischen den Slalomcarvern (10 m bis 12 m) und den Racecarvern (18 m bis 20 m). Will man den Allroundcarver nochmal in verschiedene Gruppen einteilen, so wird man dies wohl durch die Stabilität des Skis machen. Der Einsteigerski in dieser Kategorie ist der Easycarver. Dann folgt der typische Allroundcarver und zum Schluss der Sportcarver. Der Einstieg mit dem Easycarver Der Easycarver ist am leichtesten zu fahren. Der Ski ist in der Torsion, also beim Verdrehen der Ski vorne und hinten sehr weich. Dies ist auch der Allroundcarver, der am kürzesten gefahren wird. Da die Zielgruppe Frauen und Männer sind, die entweder erst mit dem Skifahren anfangen oder lange Zeit ausgesetzt haben, wird die Skilänge meist unter dem Kinn gefahren. Dies wird allerdings später schnell zum Problem. Wenn nämlich einst gute Skifahrer mit dem Skisport wieder starten, kommen sie mit dem Easycarver sehr schnell an ihre Grenzen. Dadurch, dass der Ski sehr torsionsweich ist, beginnt er schon im mittleren Geschwindigkeitsbereich unruhig zu werden. Daher ist für Wiedereinsteiger der Easycarver nur bedingt empfehlenswert. Er muss nach ein bis zwei Jahren wieder ausgetauscht werden. Für reine Anfänger ist er der passende Ski für die ersten drei bis fünf Jahre. Der Allroundcarver als absoluter Allrounder Deshalb empfiehlt sich für Wiedereinsteiger eher der typische Allroundcarver. Er ist etwas steifer und braucht deshalb ein wenig mehr Kraft und Führung, bleibt aber auch im mittleren Geschwindigkeitsbereich noch ruhig. Dies kommt daher, weil er mehr Steifigkeit aufweist und somit das Flattern der Ski verhindert wird. Vom Flattern spricht man, wenn die Skispitzen und die Skienden während des Fahrens dem Druck nicht standhalten und nach oben und unten schlagen. Die Kanten berühren den Schnee nur zeitweise und deshalb verliert der Ski an Führung. Für sportliche Skifahrer, die jedoch beim Skifahren Kraft sparen wollen, ist der Sportcarver die beste Wahl. Diese Ski sind sehr hochwertig gebaut und liegen deshalb auch im höheren Geschwindigkeitsbereich noch ruhig auf der Piste. Dass sie als Allroundcarver betitelt werden, liegt eher am mittleren Radius. Von der Qualität des Skikörpers ähneln sie oft den rennsportlich orientierten Ski. Foto Sportcarver (z. B. Fischer Curv DTX) In der Kategorie der Allroundcarver finden sich auch sehr viele Damenski. Früher gab es für Damen und Herren dieselben Ski. Der Unterschied war hauptsächlich in der Länge der Ski zu finden. Die Skifirmen haben vor etwa 16 Jahren damit begonnen, Ski speziell für Damen anzufertigen. Diese Ski orientieren sich an dem Körperbau der Frauen und werden auch von der her Optik angepasst. Vom Aufbau und den Kategorien spiegeln sich die Damen- und Herrenmodelle. Das heißt, alles was für die Herrenski gilt, gilt auch die Damenmodelle.