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Welcher Ski ist
der richtige für mich?

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Begriff Ski

Ski unterscheiden sich in verschiedene Kategorien

Unter dem Begriff Ski versteht man im Allgemeinen drei verschiedene Arten:
Alpinski, Langlaufski, Tourenski und Sprungski. Diese vier verschiedenen Skiarten werden vom Einsatzort und der Einsatzart bestimmt. Außerdem gibt es Ski auch für Herren, Damen und Kinder. Dazu später noch mehr.

Was sind Allroundcarver?

Im Bereich des Alpinskisports lassen sich verschiedene Kategorien unterscheiden: Allroundcarver, Slalom-/Racecarver und Allmountainski repräsentieren die Skitypen in dieser Sportart.

Der Racecarver ermöglicht längere Radien und erlaubt extrem hohe Geschwindigkeiten auf der Piste. Der Slalomcarver hingegen eignet sich für extrem kurze Radien. Der Allroundcarver befindet sich zwischen diesen beiden Skitypen und bietet einen Kompromiss bei den Radien. Zudem weist er einen weicheren Skikörper auf, der ihn für unterschiedliche Pistenverhältnisse geeignet macht. Diese Eigenschaften, zusammen mit der kraftsparenden Nutzung, tragen zur Beliebtheit des Allroundcarvers bei, was sich in hohen Verkaufszahlen widerspiegelt.

Ein genauerer Blick auf die Radien zeigt, dass der Allroundcarver sowohl kurze als auch lange Radien bewältigen kann, da er mit 13 bis 17 m Radius zwischen den Slalomcarvern (10 m bis 12 m) und den Racecarvern (18 m bis 20 m) liegt.

Bei einer weiteren Unterteilung des Allroundcarvers könnte die Stabilität des Skis als Kriterium dienen. Die Einteilung könnte den Easycarver als Einsteigerski in dieser Kategorie umfassen, gefolgt vom klassischen Allroundcarver und schließlich dem Sportcarver.

Der Easycarver zeichnet sich durch eine besonders einfache Handhabung aus. Dieser Ski ist in Bezug auf Torsion, also die Verdrehung des Skis vorne und hinten, sehr weich. Er gehört zur Kategorie der Allroundcarver und zeichnet sich durch eine geringe Länge aus. Dies macht ihn besonders zugänglich für Frauen und Männer, die entweder gerade mit dem Skifahren beginnen oder eine längere Pause eingelegt haben. Die Skilänge wird in der Regel unterhalb des Kinns gehalten.

Allerdings kann dies später zu einer Herausforderung werden. Wenn ehemals erfahrene Skifahrer nach einer Pause wieder mit dem Skisport beginnen, stoßen sie schnell an ihre Grenzen, da der Easycarver aufgrund seiner hohen Torsionsweichheit bereits im mittleren Geschwindigkeitsbereich instabil wird. Daher ist der Easycarver für Wiedereinsteiger nur bedingt zu empfehlen und muss nach ein bis zwei Jahren möglicherweise gegen ein anderes Modell ausgetauscht werden. Für absolute Anfänger ist er jedoch der ideale Ski für die ersten drei bis fünf Jahre.

Daher ist der typische Allroundcarver eher für Wiedereinsteiger zu empfehlen. Dieser Ski weist eine etwas höhere Steifigkeit auf und erfordert daher etwas mehr Kraft und Kontrolle. Trotzdem bleibt er auch bei mittleren Geschwindigkeiten ruhig. Dies liegt daran, dass er weniger anfällig für Flattern ist, da er mehr Steifigkeit aufweist. Das Flattern tritt auf, wenn die Skispitzen und Skienden während des Fahrens dem Druck nicht standhalten und unkontrolliert nach oben und unten schlagen. Bei diesem Verhalten berühren die Kanten den Schnee nur zeitweise, was zu einem Verlust an Kontrolle führt.

Für Skifahrer, die eine sportliche Performance suchen und dennoch Kräfte sparen wollen, ist der Sportcarver die ideale Option. Diese Ski zeichnen sich durch ihre hochwertige Bauweise aus und bleiben selbst bei hohen Geschwindigkeiten stabil auf der Piste. Obwohl sie als Allroundcarver klassifiziert sind, verdanken sie diese Bezeichnung eher ihrem mittleren Radius. Tatsächlich ähneln sie in Bezug auf die Qualität des Skikörpers oft den Skiern mit rennsportlicher Ausrichtung.

Was sind Allmountainski?

Allmountainski sind Skier mit ähnlichen Eigenschaften wie die Allroundcarver. Der entscheidende Unterschied liegt in der Breite des Skis. Während der Allroundcarver in der Mitte etwa 74 mm breit ist, weist der Allmountainski, auch als Allmountaincarver bekannt, eine größere Breite in der Mitte auf. Dadurch kann er besser auf weichem Schnee aufschwimmen und ist auf entsprechend weicheren Pisten leichter zu fahren. Gleichzeitig geht er, insbesondere in preisgünstigeren Varianten, auf harten Pisten etwas an Stabilität verloren.

Das liegt daran, dass Allmountainski in diesem Preissegment in Bezug auf Torsion weicher sind, was ihre kostengünstigere Produktion ermöglicht. Das resultiert in einem erschwinglicheren Preis, was besonders für Anfänger bis leicht fortgeschrittene Fahrer vorteilhaft ist. Allerdings, für den vollen Fahrspaß bei höheren Geschwindigkeiten, erfordert der Allmountainski eine höhere Investition. Der Skiaufbau muss steifer sein, um Verwindungen zu verhindern. Dies erfordert den Einsatz hochwertiger Materialien, um den Allmountaincarver trotzdem leicht zu halten, was wiederum die Herstellungskosten erhöht.
Richtig begeistert wird man als erfahrener Skifahrer, wenn man mit einem breiteren Ski durch weichen Tiefschnee fährt. Die größere Aufstandsfläche lässt den Allmountainski effizienter auf dem Schnee gleiten, was wiederum erheblich an Kraft spart.
Was für Herrenski gilt, trifft natürlich auch auf Damenski zu. Hier sind Skikörper in verschiedenen Breiten erhältlich. Auch im Damenbereich liegt die Grenze zwischen Allround und Allmountainski bei etwa 75 mm.